ADHS - Hilfe für Kinder ohne Medikamente

„Jedes Kind ist einzigartig

Kinder mit Symptomen wie Unaufmerksamkeit, leichter Ablenkbarkeit, Hyperaktivität und diversen Verhaltensthemen bzw. Verhaltensauffälligkeiten gelten als ADHS-Kinder. Sie leiden laut Literatur unter dem Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom. 

Doch was steckt wirklich hinter dem Begriff und wie kann man diesen Kindern helfen?

Die ADHS-Therapie ohne Medikamente für Kinder soll das Ziel einer Behandlung bei ADS Symptome sein und ein Test zeigt die Effizienz des Trainings.

Was ist ADHS?

Der Begriff ADHS hat mittlerweile schon viele Ausformungen von unterschiedlichsten Beschreibungen angenommen. Korrekt übersetzt bedeutet ADHS „Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom“. Hier wird allerdings der Begriffsunterschied zwischen ADHS und ADS deutlich, denn ADS bedeutet wörtlich übersetzt „Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom“, in der Alltagssprache einfach „Aufmerksamkeitsdefizit“ genannt. 

Die Begriffsbeschreibungen lassen nun schon auf den Unterschied der zwei immer öfter im Kontext von Schulproblemen und Lernstörungen genannten Begriffe schließen.

ADHS Kinder haben meist Schwierigkeiten mit der Selbststeuerung sowie der Körperregulation. Daher fallen sie auch oft durch eine zentralnervöse Untererregung oder durch ein stark schwankendes Erregungsniveau auf. Siehe mehr dazu unter ADHS Symptome.

Unterschied zwischen ADHS und ADS?

Um dem Begriffschaos ADHS und ADS auf dieser Seite keinen Platz einzuräumen, hier die Erklärung der zwei so oft benutzen Wörter. ADHS steht für Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung, während ADS als Aufmerksamkeitssyndrom bezeichnet wird. Diese zwei Bezeichnungen weisen unterschiedliche Symptome bei Kindern auf und haben auch verschiedene Auswirkungen.

Grundsätzlich kann man sagen, dass der Hauptunterschied zwischen ADHS und ADS darin besteht, dass bei ADHS neben den Symptomen der Unaufmerksamkeit und der Impulsivität noch die Hyperaktivität hinzukommt. Daher werden diese Kinder auch oft als „Zappelphilipp“ bezeichnet. Kinder mit ADS werden eher als verträumt, langsam und in sich gekehrt wahrgenommen.

Aus diesen Erklärungen geht bereits hervor, dass Kinder mit ADS weniger auffallen, da sie ruhiger wirken, nicht den Unterricht stören, eher schüchtern, ängstlich und apathisch sind. ADS Kinder bleiben aus diesem Grund auch oft unerkannt, obwohl sie ebenfalls unter einem Aufmerksamkeitsdefizit leiden. Sie sind zwar in ihrer eigenen Gedankenwelt versunken, doch diese Gedanken sind ständig im Wechsel, was wiederum einer Hyperaktivität gleicht. 

Dieses hyperaktive Verhalten ist zum Unterschied zu ADHS nach innen gerichtet, d.h. nach außen hin ist das Kind ruhig und verträumt und innerlich ist es aufgewühlt und unrund.

Die Bedeutung von ADHS

ADHS ist scheinbar ein Massenphänomen.

Durch jahrelange Beobachtungen des Verhaltens von Kindern, denen die ADHS Diagnose zugeschrieben wird, und durch ständige Beobachtung der Gehirnforschungsergebnisse, konnte man feststellen, dass diese ADHS Kinder in der Regel für Vernunft bezogene Interventionen nicht ansprechbar sind. Interessant dazu ist eine Aussage einer Gehirnstudie, die besagt, dass Säugetieren, denen der Neocortex – das ist der neuere Teil in der Entwicklung der Primatengehirne – entfernt wurde, hyperaktiv wurden.

Unter Beachtung dieser Studie wird deutlich, warum sich zum Beispiel reflexhafte Aktionen sehr oft der Kontrolle unserer Vernunft entziehen.

ADS und ADHS Symptome

ADHS Kinder bzw. Kinder, die als solche diagnostiziert werden, sind überaktiv, unaufmerksam, leicht ablenkbar, nicht lange bei einer Sache, haben Probleme ihre Aktivitäten zu organisieren und ihre Impulse zu kontrollieren.

Weitere mit ADHS und ADS verbundene Symptome bzw. Merkmale von ADHS und ADS sind:

• Konzentrationsstörungen
• Konzentrationsschwäche
• Verhaltensstörungen
• Wahrnehmungsstörungen
• Probleme mit der Grobmotorik sowie der Feinmotorik
• Hyperaktivität
• Fehlende Impulskontrolle
• Schlechte Körperkoordination
• Ungeschicklichkeit
• Schulprobleme, Lernprobleme

Dazu kommt, dass viele Kinder mit ADHS einen schwachen Muskeltonus haben und damit verbunden eine vornübergebeugte Körperhaltung. Diese Situation führt zu Flachatmigkeit und nicht ausreichender Aktivierung des Neokortex. Kinder mit diesen Themen können ein hyperaktives oder auch ein hypoaktives Verhalten zeigen bzw. können sie auch zwischen Hyperaktivität und Hypoaktivität (Passivität) schwanken.

Man unterscheidet also zwischen den verträumten, verlangsamt wirkenden ADS Kindern und den sehr unruhigen, impulsiven und oft sehr lauten ADHS Kindern. Während die verträumten Kinder eine eher zu geringe zentralnervöse Aktivierungsbereitschaft aufweisen, sind die sehr zappeligen Kinder durch eine zentralnervöse Übererregung geprägt. Sie haben das Problem sich den jeweiligen Situationen anzupassen.

ADHS Ursachen

Die Ursachen von ADHS und ADS können sehr vielfältig sein. Als Ursache einer Aufmerksamkeitsdefizit- Hyperaktivitätsstörung (ADHS) werden in der Literatur Besonderheiten in bestimmten aufmerksamkeits- und steuerungslenkenden Hirnfunktionen und ein Ungleichgewicht im zentralnervösen Botenstoffsystem für die Reizweiterleitung diskutiert.

Nach wie vor besteht die Diskussion, ob ADHS, ADS genetisch bedingt ist. Bei der Arbeit mit Kindern, die unter ADHS oder ähnlichen Symptomen litten, stellte sich heraus, dass Eltern als Kinder meist ähnliche Schwierigkeiten gehabt hatten. Das spricht dafür, dass es bei ADHS auch erbliche Ursachen gibt. Allerdings kann die Theorie, dass ADHS und ähnliche Störungen ausschließlich erblich bedingt seien und genetisch hervorgerufen werden, nicht die unglaublich hohe Zunahme dieser Probleme im Laufe des letzten Jahrzehnts erklären. 

Denn: Eine erblich, genetisch bedingte Störung kann niemals in Form einer Epidemie auftreten. Interessante Forscher, wie auch der beeindruckende, weltweit bekannte Psychiater Dr. Blomberg, stellten fest, dass unter anderem Schädigungen durch gefährliche Faktoren im Umfeld hervorgerufen werden, wie z.B. durch:

  • Umweltverschmutzung
  • Quecksilber
  • Anderen Schwermetallen
  • Impfstoffe
  • Ungesunde Nahrungsmittel, die ein Übermaß an Zucker, Süßstoff oder Natriumglutamat enthalten
  • Strahlenbelastung durch Mobiltelefone, Mobilfunkmasten, schnurlose Telefone und andere schnurlose technische Geräte.

Ungeborene, Babys, Kinder und Jugendliche sind in besonderem Maße sensibel gegenüber diesen Gefahren, denn ihr Immunsystem und ihr Zentralnervensystem reagieren empfindlicher als bei Erwachsenen.

Weiteres lassen sich noch folgende Zusammenhänge mit ADHS / ADS erkennen:

  • Komplikationen in der Schwangerschaft
  • Schwierige Geburt, Kaiserschnittgeburt, Saugglocke, o.ä.
  • Auslassen eines bedeutenden Entwicklungsschrittes während der ersten Lebensjahre
  • Wahrnehmungsstörungen
  • Schlechtes Hören und / oder Sehen
  • Schwermetalle im Körper wie Quecksilber
  • Elektromagnetische Strahlung
  • Farbstoffe und andere Lebensmittelzusätze

Hilfe bei ADHS / ADS

Sie möchten,

  • dass Ihr Kind ausgeglichener und ruhiger wird
  • dass Ihr Kind sich mehr zutraut
  • dass Ihr Kind sich seinen Stärken bewusst wird und seine eigenen Fähigkeiten erkennt
  • dass Ihr Kind besser zuhört, sorgfältiger arbeitet und somit weniger fehleranfällig ist
  • dass Ihr Kind konzentrierter seine Aufgaben erledigen kann
  • dass Ihr Kind weniger unerwünschtes Verhalten zeigt und sich selbst nicht im Weg steht
  • dass Sie zu Hause wieder stimmiger Zusammenleben können
  • dass Sie eine positive und entspannte Beziehung zu Ihrem Kind aufbauen können
  • dass Sie mehr schöne, als fordernde Momente miteinander verbringen können
  • dass Ihr Kind sich in der Schule nicht mehr so quält, sondern leichter lernt und entspannter wird
  • dass Ihr Kind gute Voraussetzungen für eine gesunde Zukunft hat

Kinder mit ADHS, ADS Symptomen sind großen Herausforderungen ausgesetzt. Sie brauchen Hilfe. Mit Hilfe bei ADHS und Hilfe bei ADS meine ich „echte“ Hilfe, damit es ihnen wieder gut geht und sie leichter lernen können. Sie brauchen keine Stigmatisierung durch ADHS oder ADS Diagnosen und sie brauchen auch keine zweifelhaften ADHS Medikamente, die ihre Symptome unterdrücken und von deren Nebenwirkungen und Langzeitfolgen niemand genau Bescheid weiß.

Was können Sie für sich und Ihr Kind tun:

  • Klären Sie ab, ob bei ihrem Kind noch frühkindliche Reflexe aktiv sind, die der Auslöser für ADS, ADHS Symptome sein können. Ist dies der Fall, so können Sie mit einem speziellen Bewegungstraining in Kombination einer ganzheitlichen Beratung ganz tolle Erfolge erzielen und Ihnen so wie Ihrem Kind das Leben erheblich erleichtern. Melden Sie sich gerne telefonisch zu einem kostenlosen Beratungsgespräch bei mir unter 0660- 19 4 1981
  • Setzten Sie Ungeborene, Babys und Kleinkinder nicht unnötigerweise elektromagnetischer Strahlung aus.
  • Achten Sie darauf, die Nutzung von Mobiltelefonen und schnurloser Technik durch Kinder und Jugendliche einzuschränken
  • Achten Sie bei der Ernährung von Kindern darauf, dass Sie Industriezucker reduzieren, Süßstoffe, Natriumglutamat, Farbstoffe und andere Nahrungsmittelzusätze vermeiden. Die Nahrung soll den kindlichen Bedarf an Mineralien und Vitaminen decken!

ADHS Medikamente

Wie kann man ADHS behandeln? In den USA werden die Verhaltensmerkmale von ADHS und Hyperaktivität schon seit Langem mit ADHS Medikamenten, also mit zentral wirksamen Stimulanzien, behandelt. Hierbei handelt es sich um Betäubungsmittel mit Suchtpotential, etwa Ritalin und Amphetamine, die seit Jahrzehnten zur Behandlung von Kindern mit ADHS Symptomen eingesetzt werden. 

Leider finden viele dieser Medikamente für ADHS auch in Europa Einzug und Anklang. Als Praktische Pädagogin setze ich mich bewusst für Alternativmethoden wie der Reflexintegration, der Evolutionspädagogik und der sensorischen Integration ein und bin damit erfolgreich in der Umsetzung mit den genannten Methoden mit Kindern und Jugendlichen, die ADHS Symptomen zeigen, tätig.

Die Praktische Pädagogik geht hier bewusst einen anderen Weg und ist sich mit dem bekannten Neurobiologen Dr. Gerald Hüther einig, dass medikamentöser Einsatz nur als Notfallmedizin und nicht als Dauerbehandlung in Betracht kommen sollte.

Was tun bei ADHS?

Kinder, die ADHS Merkmale und Lernschwierigkeiten zeigen, haben in vielen Fällen noch persistierende primitive Reflexe. In vielen Fällen zeigt sich dies durch motorische Auffälligkeiten, die aber nicht zwangsläufig vorhanden sein müssen. Kinder mit Aufmerksamkeitsproblemen haben oft einen schwachen Muskeltonus verbunden mit einer schlechten Körperhaltung und Probleme beim Ausführen einfacher rhythmischer Bewegungen.

Nach einer ausführlichen Untersuchung der motorischen Fähigkeiten des Kindes gepaart mit speziellen Beobachtungen und Fragen an die Eltern arbeite ich mit speziellen, für das Kind ausgewählten Bewegungsübungen, die die neurologische Vernetzung des Gehirns anregen. Es geht um die Verbindung der verschiedenen Gehirnareale, wobei die Anzahl und die Qualität der Nervenverbindungen, die dabei entstehen, ausschlaggebend sind. Sind diese gut entwickelt, so komm es zur neuronalen Reife, also zur neuronalen Schulreife, die die notwendige Grundlage für Lernen und Verhalten schafft.

In meiner Praxis unterstütze ich hyperaktive Kinder sowie Kinder mit ADHS bzw. ADS Zuweisung mit speziellen Bewegungsübungen und hilf ihnen zur fehlenden Körpersicherheit zu gelangen. Die nicht vorhandene Körpersicherheit verhindert nämlich die Verbindung zwischen Bewegung und Gefühl und löst eine Blockierung zwischen Kleinhirn und limbischen System (dem für Emotionen zuständigen Teil des Gehirns) aus.

Als ausgebildete Praktische Pädagogin weiß ich aus Erfahrung, dass viele weitere Auffälligkeiten bei Kindern mit AHDS bzw. bei Kindern mit ADS wie Fingernägelkauen, Bettnässen, Sich-selbst-Schädigen u.ä. ihre Ursache in der einseitigen Aggressionsunterdrückung haben.

Beide Verhaltensweisen, also sowohl Innehalten, als auch Loslegen müssen im Umgang mit ADS bzw. ADHS Kindern berücksichtigt werden. Wird zum Beispiel die Kraft und die Bewegung unterdrückt, so verstärken wir sie dadurch.
Ziel ist es, die blockierten Verhaltensweisen mittels Bewegungstraining zu lösen und beide, still halten wie aktiv sein, zu trainieren.

Wir alle kennen den Satz: „In der Ruhe liegt die Kraft.“
Dieser Satz meint aber nicht Ruhe oder Kraft, sondern Ruhe „und“ Kraft.
Wir vergessen immer wieder darauf, dass wir stets beide Seiten benötigen. In der Pädagogik wird häufig versucht, Kraft und Aggression zu bekämpfen und zu unterbinden, statt sie zuzulassen und mit ihnen positiv umzugehen.

Leider werden Kinder mit übersteigertem Bewegungsdrang viel zu schnell als hyperaktiv, nicht schulfähig, schwer erziehbar oder verhaltensauffällig bezeichnet und mit Medikamenten (Stimulanzien) behandelt. Die Praktische Pädagogik geht hier bewusst einen anderen Weg und ist sich mit dem bekannten Neurobiologen Dr. Gerald Hüther einig, dass medikamentöser Einsatz nur als Notfallmedizin und nicht als Dauerbehandlung in Betracht kommen sollte.

ADHS Diagnose

Viele Kinder mit ADHS Diagnose schaffen es nicht den „Aufmerksamkeitsschalter“ im Kopf an- und abzuschalten, d.h. sie können von den vielen Reizen, die auf sie einwirken, nicht unterscheiden, welche im Moment wichtig sind und welche weniger. Den Kindern fällt es schwer, sich auf das momentane Geschehen zu konzentrieren. Außerdem haben sie Schwierigkeiten damit, etwas zu tun, das für sie keinen Kick bietet, ihre Sinne nicht reizt oder keine sofortige Befriedigung verspricht.

ADHS tritt unter anderem häufig auf in Verbindung mit:

  • Gehäufter Linkshändigkeit in der Familie
  • Mangelndem Körpergleichgewicht
  • Visualisierungsunfähigkeit
  • Blitzartiger Kraftentladung
  • Kaiserschnittgeburten bzw. schwierigen und komplikationsbehafteten Geburten

Wo kann man ADHS testen lassen?

ADHS können Sie bei den diversen diagnostischen Stellen wie Mini-Ambulatorien und Krankenhäuser testen lassen, allerdings sollten Sie sich im Vorhinein die Frage stellen, ob Sie Ihr Kind einem ADHS Test aussetzen wollen bzw. ob Sie eine Diagnose haben wollen und was diese Diagnose mit Ihnen und Ihrem Kind macht. 

Diagnosen helfen den wenigsten Menschen, meist bringen sie nur Angst und Angst ist kontraproduktiv für jegliche Entwicklung. Zudem ist eine Diagnose nichts anderes als ein gesellschaftliches Konstrukt, die eine Stigmatisierung Ihres Kindes zur Folge hat. Überlegen Sie gut, ob Sie das wirklich wollen.

Wenn Sie der Meinung sind, dass Ihr Kind die Tendenz zu ADHS oder ADS haben könnte bzw. Symptome von ADHS oder ADS aufweist, dann machen Sie gerne einen Termin mit mir aus. Informieren Sie sich in Form eines kostenlosen Erstgesprächs per Telefon unter 0660 – 19 4 1981. Ich freue mich auf Ihren Anruf!

ADHS Behandlung

In vielen Fällen gehen die Schwierigkeiten bei Kindern und Jugendlichen mit den Diagnosen ADHS, ADS und LRS einher. Doch oftmals wird den Kindern Unrecht getan. Meiner Meinung nach ist es wichtig, die mögliche Ursache von noch aktiven Urreflexen und deren nicht steuerbaren Restmuskelbewegungen zu eruieren. Daher arbeite ich im Zusammenhang der ADHS Behandlung unter anderem mit der Reflexintegration, die diese Ursache beachtet. Mit dem Reflexintegrationstraining sorgt man dafür, dass eine Nachreifung des zentralen Nervensystems stattfindet. Denn vielfach sind diese Kinder häufig nur entwicklungsverzögert und nicht krank, wie es in vielerlei Literaturwerken geschildert wird. Krankheit bedeutet gleichzeitig Medikation, doch viele dieser Kinder brauchen keine Medikamente. Mit dem Bewegungstraining der Reflexintegration können Entwicklungsverzögerungen aufgeholt und die neuronale Schulreife erreicht werden. Die Erfahrung zeigt, dass mit diesem Training ADHS-, ADS-, LRS- und Dyskalkulieprobleme zurückgehen bzw. oft ganz aufgelöst werden.

Reflexintegration ist ein hocheffizientes Bewegungsprogramm für Kinder und Jugendliche mit Lern- und Verhaltensproblemen in der Schule und im Alltag.

Beispiele für solche Probleme sind:

  • Lese-, Rechtschreib- und Rechenschwäche, Legasthenie & Dyskalkulie
  • Unkonzentriertheit
  • Hyperaktivität
  • Fehlende Impulskontrolle
  • Schlechte Körperkoordination
  • Ungeschicklichkeit
  • Fein- und grobmotorische Schwäche

Frühkindliche Reflexe, auch „Urreflexe“ genannt, sind essentiell genetisch festgelegte Bewegungsmuster. Sie sind während der Schwangerschaft, der Geburt und besonders im ersten Lebensjahr ein grundlegender Bestandteil für die weitere Entwicklung des Kindes.

Sie sorgen wie ein „interner Fitnesstrainer“ für die motorische Entwicklung und damit nach der Geburt für den Aufrichtungsprozess des Kindes. Aus diesem Grund ist es für uns Menschen möglich aufrecht zu stehen, zu gehen, den schweren Kopf gut ausbalanciert zu halten und in alle Richtungen frei bewegen zu können.

Die Urreflexe verursachen diese automatischen und für unsere Entwicklung so wesentlichen Bewegungen. Diese verbinden gleichzeitig die verschiedenen Gehirnareale. Ausschlaggebend dabei sind die Anzahl und die Qualität der Nervenverbindungen, die dabei entstehen. Sind diese gut entwickelt, so spricht man von neuronaler Reife.

Daher sind diese genetisch festgelegten Bewegungsmuster der Schlüssel zur neuronalen Schulreife und somit die notwendige Grundlage für Lernen und Verhalten.

Man kann den Vergleich zu einem „gut funktionierendem Büro“ herstellen, indem alle vorhandenen Geräte mit ihren unterschiedlichen Aufgaben miteinander verkabelt sein müssen, um zu funktionieren.

Hatten diese Bewegungsmuster nicht die Möglichkeit durch den internen „Fitnesstrainer“ planmäßig ausgeführt zu werden, so bleiben reflexartige Restmuskelbewegungen aktiv. Diese können zu Entwicklungsverzögerungen und damit verbundenen Problemen beim Kind oder Jugendlichen führen.

Die Reflexintegration beachtet dies, doch was bedeutet das?

Die Reflexintegration als effektives Bewegungsprogramm zur Nachreifung des zentralen Nervensystems spielt bei Lern- und Verhaltensthemen eine immer größer werdende Rolle.

ADHS Therapie - Wie arbeite ich mit Kindern

Als Praktische Pädagogin mit den Schwerpunkten der Reflexintegration, der Evolutionspädagogik sowie der sensorischen Integration weiß ich, dass Schwierigkeiten in der Schule, im Kindergarten ebenso wie auffälliges Verhalten, Konzentrationsprobleme und Wahrnehmungsstörungen, Legasthenie oder auch Hyperaktivität und ADHS oft eine gemeinsame Wurzel haben – und die hat nichts mit Faulheit oder mangelnder Intelligenz zu tun und auch nicht damit, dass sich das Kind „einfach nicht bemüht“.

Die neuesten Erkenntnisse der Gehirnforschung belegen, dass der Auslöser dieser Themen in den neurologischen Blockaden liegt. Es handelt sich vielfach um eine unzureichende Vernetzung des Gehirns.

Und ich unterstütze Sie und Ihr Kind dabei, diese Blockaden zu erkennen und auszugleichen. Wie?

In meiner Praxis unterstütze ich hyperaktive Kinder sowie Kinder mit ADS bzw. ADHS Symptomen sowie anderen Verhaltensauffälligkeiten mit speziellen Bewegungsübungen und helfe ihnen damit zur neuronalen Reife zu gelangen, die die Grundvoraussetzung für Lernen und Verhalten darstellt. 

Durch die Bewegungsübungen verbinden sich bei Kindern mit ADHS die verschiedenen Gehirnareale. Dabei sind die Anzahl und die Qualität der Nervenverbindungen, die dabei entstehen, von größter Bedeutung. Sind diese gut entwickelt, spricht man von neuronaler Reife, die die notwendige Grundlage für Lernen und Verhalten ist. Kindern mit ADS und ADHS Symptomen fehlt diese Grundlage in den meisten Fällen.

Das heißt, ich biete in meiner Praxis in Form der ADHS Therapie ein strukturiertes Umfeld mit ausgewählten Materialien und speziellen Methoden, um dem Kind mit ADHS bzw. ADS genau das zu geben, was es braucht, damit es sich dort entwickeln kann, wo momentan die Blockade liegt, um schlussendlich wieder Freude und Motivation am Lernen und am Tun zu bekommen.

Kontaktieren Sie mich einfach per Anfrageformular oder Telefon unter: +43 660 19 41 981.

Pädagogische Praxis für Reflexintegration

Gerne unterstütze ich Sie und Ihr Kind mit der Reflexintegration, um die Basis für adäquates Verhalten und Freude am Lernen zu schaffen. Als Praktische Pädagogin zum Thema Reflexintegration bin ich erreichbar für alle Interessierten aus Österreich von:

ADHS mittels Reflexintegration  in Kärnten wie Klagenfurt am Wörthersee, Klagenfurt Land, Villach, Villach Land, St. Veit an der Glan, Feldkirchen, Wolfsberg, Völkermarkt, Spittal und Hermagor.

Reflexintegration in Steiermark, Salzburg, Niederösterreich, Oberösterreich, Wien, Burgenland, Tirol und Vorarlberg.

So hört ein Kind, wenn das binaurale Hören nicht funktioniert

Das binaurale Hören meint das beidohrige Hören.

So sieht ein Kind, wenn das binokulare Sehen nicht funktioniert

Unter Binokularsehen (binokular = beidäugig) versteht man alle sensorischen und motorischen Aspekte des gemeinsamen Sehens von rechtem und linkem Auge.

Unter Binokularsehen (binokular = beidäugig) versteht man alle sensorischen und motorischen Aspekte des gemeinsamen Sehens von rechtem und linkem Auge.

Beim Menschen, wie bei Primaten im Allgemeinen, sind die Augen nach vorne gerichtet. Hierdurch ist zwar das Blickfeld kleiner, aber die damit verbundene größere Überlappung der Gesichtsfelder der beiden Augen kommt dem räumlichen Sehen zugute. Dieses benötigt allerdings zusätzliche sensorische und motorische Fähigkeiten, die Teilaspekte des Binokularsehens sind, und die mitunter gestört sein können.

Weitere Informationen und Downloads dazu finden Sie hier:

Testimonials

Testimonials im Sport

Interview mit Kinderarzt Dr. Queißler​

Dr. med. Carsten Queißer, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Herzog-Wilhelmstr. 86, 38667 Bad Harzburg im Gespräch mit Frau Christine Sieber (Sieber & Paasch GmbH) im Dezember 2017. 

RIT ist eine ergänzende Maßnahme und die ärztliche Untersuchung muss immer Vordergrund stehen.

Über Dr. Birgit Stuck

Dr. Birgit Stuck ist Praktische Pädagogin und hat sich seit 2002 mit der Grundschullehrerausbildung und dem Pädagogik Studium auf kindliche Verhaltensthemen mit den Schwerpunkten der Wahrnehmungsstörungen, Hyperaktivität, ADHS, ADS, Legasthenie und diversen weiteren Verhaltensproblemen sowie Schul- und Konzentrationsproblemen spezialisiert. Sie ist selbst Mutter und betrachtet das Begleiten der Kinder stets aus dem ganzheitlichen Aspekt. 

Aus diesem Grund hat sie sich von dem klassischen Weg der industrialisierten Umsetzungen mit Diagnosen und Pauschalbeurteilungen sowie der Orientierung am Versagenserlebnis eines Menschen entfernt und sich entgegen der Diskriminierung von Kindern auf die „STABILISIERUNG unserer Kinder“ mit „individueller Förderung“ konzentriert.

Frei nach den Worten „Jedes Kind ist einzigartig“ arbeitet die Praktische Pädagogin mit jedem Kind auf individuelle Art und Weise in einem vertrauten Rahmen auf ganzheitlicher Ebene.

Kontaktieren Sie mich einfach!

In meiner Praxis unterstütze ich Ihr Kind bei der Nachreifung des zentralen Nervensystems, um die Grundlage für Lernen und Verhalten zu schaffen.

Dauer: 50 min.

Anzahl: Ø 6 Sitzungen