Was ist das „Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom“?

„Jedes Kind ist einzigartig!

Das „Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom“, „ADHS“, „ADS“ und „Hyperaktivität sind mittlerweile viel benutzte Wörter, dessen Bedeutung oft verwechselt wird. Was bedeuten die Begriffe und mit welchen Auswirkungen und Symptomen sind sie verbunden?

Auf den Test vom Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom bei Kinder folgt eine Therapie. Doch die Symptome & Ursachen von ADHS & ADS sind relevant für die Behandlung.

Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom versus ADHS?

Das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom liegt in einer mangelnden Vernetzung des Gehirns begründet, das heißt, dass bei ADHS Kindern eine neuronale Unreife vorliegt.

Die gute Nachricht ist, dass sich das Gehirn ständig verändern und weiterentwickeln kann. Mit einem speziellen Bewegungsprogramm ist es möglich die Nachreifung des Gehirns zu erreichen, die das Fundament für Lernen und Verhalten darstellt.

ADHS Kinder sind vielen Herausforderungen im Alltag ausgesetzt. Sie reagieren anders und werden von der Umwelt dementsprechend wahrgenommen. Wichtig zu wissen ist, dass die Andersartigkeit nichts mit Böswilligkeit zu tun hat und auch nicht mit mangelnder Intelligenz. Das Aufmerksamkeitssyndrom steht in keinem Zusammenhang mit einem Erziehungsproblem, mit einer Charakterschwäche oder gar mit Dummheit. ADHS ist in der neuronalen Unreife begründet, die kein anderes Verhalten zulässt, als das dieser Kinder.

Die neuronale Unreife beim Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom

Um die neuronale Unreife zu verstehen müssen wir etwas weiter in die Entwicklung des Kindes zurückgehen, nämlich in die Zeit des Neugeborenen. Babys, die frisch das Licht der Welt erblicken, haben ein unfreies Gehirn. Anfangs arbeitet hauptsächlich der Hirnstamm während die restlichen Gehirnregionen nur in geringem Maße verwendet werden. Allerdings entwickelt sich das Gehirn in dem 1. Lebensjahr rasant, hier entstehen am meisten Vernetzungen zwischen den Gehirnarealen, was von unglaublicher Bedeutung ist. Das 1. Lebensjahr des Babys bildet das Fundament für die weitere Entwicklung. Wie geschieht der Prozess der Vernetzung und in welchem Zusammenhang steht er mit dem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom:

Das Gehirn des Neugeborenen benötigt die richtige Stimulation, z.B. durch das Wiegen der Eltern und durch die altersgerechten rhythmischen Eigenbewegungen, wie dem Umdrehen, dem Robben, dem Schaukeln oder dem Krabbeln. Genau diese rhythmischen Bewegungen sind für das Neugeborene und dessen Gehirnreifung von größter Bedeutung.

Es gibt Kinder, die zu wenig von dieser Stimulation erhalten. Die Gehirnreifung dieser Kinder ist verzögert oder beeinträchtigt, vor allem Kinder mit dem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom.

Zum Glück wissen wir von Neurobiologen wie Dr. Gerald Hüther, dass sich das Gehirn stets weiterentwickelt und neue Verbindungen knüpft, das heißt, man kann jeden Tag nutzen, um etwas zu verändern. Mit einem speziellen Bewegungstraining ist es möglich, die neuronale Reife des Gehirns nachzuholen.

Warum Bewegungstraining statt Medikamente

Das Bewegungstraining, das für die neuronale Nachreifung eingesetzt wird ist nebenwirkungsfrei, einfach und nachhaltig.

ADHS Medikamente sind vielleicht in einigen Fällen notwendig, jedoch sollen sie als Notfallsmedikation eingesetzt werden und nicht als Dauerbehandlung, denn die Nebenwirkungen dieser ADHS Medikamente sind in vielen Fällen nicht bekannt bzw. werden sie nicht thematisiert. Fakt ist, dass es sich hier um Amphetamine handelt, das sind Suchtmittel, die Kindern teilweise über langen Zeiträumen verschrieben werden. Warum das so ist, liegt darin, dass sich das Gehirn mit der Zeit an die Medikation gewöhnt und somit das gewünschte Verhalten des Kindes mit der Zeit ausbleibt. Aus diesem Grund muss die Medikation kontinuierlich erhöht werden, um den gewünschten Erfolg weiter zu behalten. Dies geschieht jedoch zu einem hohen Preis, der Gesundheit und weiteren Entwicklung der Kinder.

Warum gibt es immer mehr Kinder mit ADHS?

Nach wie vor hält sich die Diskussion, ob ADHS, ADS genetisch bedingt ist. Und das kann durchaus ein Grund für das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom sein, es kann jedoch nicht der Grund für die explosionsartige Zunahme der Diagnosen sein.

Bekannte Wissenschaftler, wie auch der beeindruckende, weltweit tätige Psychiater Dr. Blomberg, stellten fest, dass unter anderem Schädigungen durch gefährliche Faktoren im Umfeld hervorgerufen werden, wie z.B. durch:

  • Eine verschmutzte Umwelt und den diversen Umwelteinflüssen
  • Die Gefahr von Quecksilberbelastungen
  • Die Gefahr von Schwermetallbelastungen
  • Belastung durch diverse Impfstoffe
  • Gefahr durch die Belastung von ungesunden Nahrungsmitteln, die ein Übermaß an Zucker, Süßstoff oder Natriumglutamat enthalten
  • Die starke Zunahme von Strahlenbelastung durch Mobiltelefone, Mobilfunkmasten, schnurlose Telefone und andere schnurlose technische Geräte

Schwangere Frauen mit Ungeborenen, Neugeborene, Kinder und Jugendliche sind in besonderem Maße sensibel gegenüber diesen Gefahren, denn ihr Immunsystem und ihr Zentralnervensystem reagieren empfindlicher als bei Erwachsenen.

Außerdem lassen sich noch folgende Zusammenhänge mit dem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom erkennen:

  • Komplikationen in der Schwangerschaft bzw. bei der Geburt
  • Kaiserschnittgeburt, Saugglocke, o.ä.
  • Versäumen eines bedeutenden Entwicklungsschrittes während der ersten Lebensjahre
  • Wahrnehmungsstörungen
  • Unzureichendes oder schlechtes Hören und / oder Sehen
  • Belastung durch Schwermetalle im Körper wie Quecksilber
  • Belastung durch elektromagnetische Strahlung
  • Belastung durch Farbstoffe und andere Lebensmittelzusätze

Was können Sie als Elternteil für sich und Ihr Kind tun:

  • Klären Sie ab, ob bei ihrem Kind noch frühkindliche Reflexe aktiv sind, die der Auslöser für ADS, ADHS Symptome sein können. Ist dies der Fall, so können Sie mit einem speziellen Bewegungstraining in Kombination einer ganzheitlichen Beratung ganz tolle Erfolge erzielen und Ihnen so wie Ihrem Kind das Leben erheblich erleichtern. Gerne unterstütze ich Sie!
  • Setzten Sie Ungeborene, Babys und Kleinkinder nicht unnötigerweise elektromagnetischer Strahlung aus.
  • Achten Sie darauf, die Nutzung von Mobiltelefonen und schnurloser Technik durch Kinder und Jugendliche einzuschränken
  • Achten Sie bei der Ernährung von Kindern darauf, dass Sie Industriezucker reduzieren, Süßstoffe, Natriumglutamat, Farbstoffe und andere Nahrungsmittelzusätze vermeiden. Die Nahrung soll den kindlichen Bedarf an Mineralien und Vitaminen decken!

Die Reflexintegration beachtet dies, doch was bedeutet das?

Die Reflexintegration als effektives Bewegungsprogramm zur Nachreifung des zentralen Nervensystems spielt bei Lern- und Verhaltensthemen eine immer größer werdende Rolle.

Wie behandelt man das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom

Durch meine Tätigkeit als Praktische Pädagogin mit den Schwerpunkten der Reflexintegration, der Evolutionspädagogik sowie der sensorischen Integration weiß ich, dass Schwierigkeiten in der Schule, im Kindergarten ebenso wie auffälliges Verhalten, Konzentrationsprobleme und Wahrnehmungsstörungen, Legasthenie oder auch Hyperaktivität und ADHS oft eine gemeinsame Wurzel haben – und die hat nichts mit Faulheit oder mangelnder Intelligenz zu tun und auch nicht damit, dass sich das Kind „einfach nicht bemüht“.

Die aktuellsten Erkenntnisse der Gehirnforschung belegen, dass der Auslöser dieser ADHS Themen in den neurologischen Blockaden liegt. Es handelt sich vielfach um eine unzureichende Vernetzung des Gehirns, so viel zu der Frage „Was ist ADHS“.

Und ich unterstütze Sie und Ihr Kind dabei, diese Blockaden zu erkennen und auszugleichen. Wie?

In meiner Praxis arbeite ich mit Kindern, die an einem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom leiden, mit einem speziellen Bewegungsprogramm, dass die Nachreifung des Gehirns fördert. Somit kann man die Grundlage für Lernen und Verhalten herstellen und das Leben der Betroffenen erheblich erleichtern.

Durch die Bewegungsübungen verbinden sich bei Kindern mit dem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom die verschiedenen Gehirnareale. Dabei sind die Anzahl und die Qualität der Nervenverbindungen, die dabei entstehen, von größter Bedeutung. Sind diese gut entwickelt, spricht man von neuronaler Reife, die die notwendige Grundlage für Lernen und Verhalten ist. Kindern mit ADS und ADHS Symptomen fehlt diese Grundlage in den meisten Fällen.

Das heißt, ich biete in meiner Praxis in Form der Aufmerksamkeitsdefzitsyndrom – Therapie ein strukturiertes Umfeld mit ausgewählten Materialien und speziellen Methoden, um dem Kind mit ADHS bzw. ADS genau das zu geben, was es braucht, damit es sich dort entwickeln kann, wo momentan die Blockade liegt, um schlussendlich wieder Freude und Motivation am Lernen und am Tun zu bekommen.

Gerne unterstütze ich Sie und Ihr Kind mit der Reflexintegration in Kombination mit anderen effektiven Methoden darin, die Basis für adäquates Verhalten und Freude am Lernen zu schaffen. Als Praktische Pädagogin zum Thema ADS und ADHS bin ich erreichbar für alle Interessierten aus Österreich:

ADS und ADHS Beratung und Behandlung in Kärnten wie Klagenfurt am Wörthersee, Klagenfurt Land, Villach, Villach Land, St. Veit an der Glan, Feldkirchen, Wolfsberg, Völkermarkt, Spittal und Hermagor.

ADS und ADHS Beratung und Behandlung in Steiermark, Salzburg, Niederösterreich, Oberösterreich, Wien, Burgenland, Tirol und Vorarlberg.

Weitere Informationen und Downloads dazu finden Sie hier:

Testimonials

Testimonials im Sport

Interview mit Kinderarzt Dr. Queißler​

Dr. med. Carsten Queißer, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Herzog-Wilhelmstr. 86, 38667 Bad Harzburg im Gespräch mit Frau Christine Sieber (Sieber & Paasch GmbH) im Dezember 2017. 

RIT ist eine ergänzende Maßnahme und die ärztliche Untersuchung muss immer Vordergrund stehen.

Über Dr. Birgit Stuck

Dr. Birgit Stuck ist Praktische Pädagogin und hat sich seit 2002 mit der Grundschullehrerausbildung und dem Pädagogik Studium auf kindliche Verhaltensthemen mit den Schwerpunkten der Wahrnehmungsstörungen, Hyperaktivität, ADHS, ADS, Legasthenie und diversen weiteren Verhaltensproblemen sowie Schul- und Konzentrationsproblemen spezialisiert. Sie ist selbst Mutter und betrachtet das Begleiten der Kinder stets aus dem ganzheitlichen Aspekt. 

Aus diesem Grund hat sie sich von dem klassischen Weg der industrialisierten Umsetzungen mit Diagnosen und Pauschalbeurteilungen sowie der Orientierung am Versagenserlebnis eines Menschen entfernt und sich entgegen der Diskriminierung von Kindern auf die „STABILISIERUNG unserer Kinder“ mit „individueller Förderung“ konzentriert.

Frei nach den Worten „Jedes Kind ist einzigartig“ arbeitet die Praktische Pädagogin mit jedem Kind auf individuelle Art und Weise in einem vertrauten Rahmen auf ganzheitlicher Ebene.

Kontaktieren Sie mich einfach!

In meiner Praxis unterstütze ich Ihr Kind bei der Nachreifung des zentralen Nervensystems, um die Grundlage für Lernen und Verhalten zu schaffen.

Dauer: 50 min.

Anzahl: Ø 6 Sitzungen