WAS IST REFLEXINTEGRATION

„So bekommt Ihr Kind wieder mehr Freude am Lernen“

Kommen Ihnen eines oder mehrere dieser Themen bekannt vor?

  • Ihr Kind hat Schwierigkeiten sich längere Zeit auf eine Aufgabe zu konzentrieren, v.a. bei schulischen Leistungsabfragen?
  • Ihr Kind hat eine schlechte, eher vornübergebeugte Haltung?
  • Ihr Kind kann nicht still am Sessel sitzen, stattdessen rutscht es ständig hin und her, schaukelt mit dem Stuhl, stützt sich mit der Hand auf oder lümmelt herum.
  • Ihr Kind ist ständig in Action, kann sich kaum ruhig halten oder sich mal für längere Zeit auf eine Sache konzentrieren?
  • Ihr Kind verwechselt beim Rechnen die 23 mit der 32?
  • Ihr Kind verwechselt beim Schreiben oder Lesen die Buchstaben b und d? Aus einem b wird ein d oder aus einem d ein b?
  • Ihr Kind hat eine verkrampfte Stifthaltung oder drückt den Stift zu fest auf und es tut sich schwer anständig mit Messer und Gabel umzugehen?
  • Ihr Kind tut sich schwer damit Ordnung zu halten oder vergisst immer wieder Alltagsgegenstände oder tut sich schwer mit der Eigenorganisation?

Die Anzeichen von aktiven Reflexen

Oftmals gehen diese Schwierigkeiten bei Kindern und Jugendlichen mit den Diagnosen ADHS, ADS und Lese-/ Rechtschreibschwäche einher. Doch vielen Kindern wird hier Unrecht getan. Denn die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass hier noch aktive Urreflexe bestehen, die die Ursache für diese Probleme sind.

Die Reflexintegration beachtet dies, doch was ist die Reflexintegration?

Die Reflexintegration ist ein hocheffektives Bewegungsprogramm, mit dem man dafür sorgen kann, dass eine Nachreifung des zentralen Nervensystems stattfindet. Damit ist es möglich Entwicklungsverzögerungen aufzuholen und die neuronale Schulreife zu erreichen.

Kinder mit aktiven Restreflexen haben oft:

• geringe Stresstoleranz
• Empfindlichkeit gegenüber Licht, Geräuschen
• Gleichgewichts- und Koordinationsprobleme
• Phasen von Hyperaktivität und Übermüdung
• Abneigung gegen Veränderungen
• Schwaches Selbstwertgefühl
• Schlechte Konzentration, vermindertes Kurzzeitgedächtnis
• Schlechte Handschrift
• Höhenangst
• Probleme mit der Raumwahrnehmung
• Schlechte Körperhaltung
• Ungeschicklichkeit
• Rechtschreib-/ Grammatikprobleme
• Leseschwierigkeiten
• Eingeschränkte Hörverarbeitung
• Probleme bei der Zusammenarbeit der Augen

So hört ein Kind, wenn das binaurale Hören nicht funktioniert

Das binaurale Hören meint das beidohrige Hören.

So sieht ein Kind, wenn das binokulare Sehen nicht funktioniert

Unter Binokularsehen (binokular = beidäugig) versteht man alle sensorischen und motorischen Aspekte des gemeinsamen Sehens von rechtem und linkem Auge.

Unter Binokularsehen (binokular = beidäugig) versteht man alle sensorischen und motorischen Aspekte des gemeinsamen Sehens von rechtem und linkem Auge.

Beim Menschen, wie bei Primaten im Allgemeinen, sind die Augen nach vorne gerichtet. Hierdurch ist zwar das Blickfeld kleiner, aber die damit verbundene größere Überlappung der Gesichtsfelder der beiden Augen kommt dem räumlichen Sehen zugute. Dieses benötigt allerdings zusätzliche sensorische und motorische Fähigkeiten, die Teilaspekte des Binokularsehens sind, und die mitunter gestört sein können.

Wie funktioniert Reflexintegration?

Schon im Mutterleib und im ersten Lebensjahr bewegt sich das Kind nach automatisch vorgegebenen Mustern, die vom Stammhirn aus gesteuert werden. Diese Muster werden auch als Urreflexe bzw. als frühkindliche Reflexe bezeichnet. Sie haben die Aufgabe Gehirnareale zu verknüpfen, Nervenbahnen zu festigen und Muskelspannung aufzubauen, damit sich die Fein- und Grobmotorik entsprechend entwickeln kann. Sind diese gut entwickelt, so spricht man von „neuronaler Reife“.

Im Laufe der ersten drei Lebensjahre werden diese automatischen Bewegungen in der Regel „gehemmt“, sodass sich das Kind mehr und mehr gezielt bewegen und aufrichten kann. Allerdings können diese frühkindlichen Reflexe ganz oder teilweise noch aktiv sein und somit Restmuskelreaktionen auslösen. Das sind Zeichen neuronaler Unreife, also fehlender Nervenverknüpfungen im Gehirn, die wiederum sehr oft der Grund für Lern- und Verhaltensprobleme sind.

Spätestens nach der Einschulung fallen diese – für das Kind unkontrollierbaren, motorischen Verhaltensweisen – auf und werden meist mit der Diagnose ADHS/ ADS und/oder Legasthenie/Dyskalkulie belegt.

Die gute Nachricht ist, dass die Reifung des zentralen Nervensystems jederzeit nachgeholt werden kann.

Durch das Bewegungstraining werden genau diese aktiven Reflexe nachträglich integriert. Dies erfolgt auf neuromotorischer Ebene und ist sogar noch im Erwachsenenalter möglich.

Ablauf der Reflexintegration

  1. Erstgespräch mit Austestung
  2. Das Reflexintegrationstraining dauert zwischen 6 und 8 Monaten, wobei einmal im Monat eine Stunde bei mir stattfindet.
  3. In dieser Stunde werden Reflexe auf ihre Aktivität geprüft und mit einer Kombination aus erprobten Bewegungsabläufen und gleichzeitiger bilateraler Stimulation integriert.
  4. Zwischen diesen Treffen sind zuhause täglich spezielle Übungen durchzuführen (Dauer ca. 10 min.)
  5. Die Übungen zuhause sind maßgeblich für den Erfolg des Trainings notwendig. Eine Unterstützung durch die Eltern ist unabdingbar wichtig.
 
Die Bewegungen des Reflexintegrations-Trainings sorgen dafür,  dass das Gehirn „reift“, also Nervenverbindungen in guter Qualität entstehen und damit nach und nach das komplette Funktionieren des Gehirns möglich wird. Die frühkindlichen Reflexe stellen den Schlüssel der kindlichen Entwicklung und damit die Grundlage für Lernen und Verhalten dar.

Gerne unterstütze ich Sie und ihr Kind dabei, die Basis für optimales Lernen zu schaffen und wieder Freude am Tun und Handeln zu bekommen!

Weitere Informationen und Downloads dazu finden Sie hier:

Testimonials

Testimonials im Sport

Interview mit Kinderarzt Dr. Queißler​

Dr. med. Carsten Queißer, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Herzog-Wilhelmstr. 86, 38667 Bad Harzburg im Gespräch mit Frau Christine Sieber (Sieber & Paasch GmbH) im Dezember 2017. 

RIT ist eine ergänzende Maßnahme und die ärztliche Untersuchung muss immer Vordergrund stehen.

Über Dr. Birgit Stuck

Dr. Birgit Stuck ist Praktische Pädagogin und hat sich seit 2002 mit der Grundschullehrerausbildung und dem Pädagogik Studium auf kindliche Verhaltensthemen mit den Schwerpunkten der Wahrnehmungsstörungen, Hyperaktivität, ADHS, ADS, Legasthenie und diversen weiteren Verhaltensproblemen sowie Schul- und Konzentrationsproblemen spezialisiert. Sie ist selbst Mutter und betrachtet das Begleiten der Kinder stets aus dem ganzheitlichen Aspekt. 

Aus diesem Grund hat sie sich von dem klassischen Weg der industrialisierten Umsetzungen mit Diagnosen und Pauschalbeurteilungen sowie der Orientierung am Versagenserlebnis eines Menschen entfernt und sich entgegen der Diskriminierung von Kindern auf die „STABILISIERUNG unserer Kinder“ mit „individueller Förderung“ konzentriert.

Frei nach den Worten „Jedes Kind ist einzigartig“ arbeitet die Praktische Pädagogin mit jedem Kind auf individuelle Art und Weise in einem vertrauten Rahmen auf ganzheitlicher Ebene.

Kontaktieren Sie mich einfach!

In meiner Praxis unterstütze ich Ihr Kind bei der Nachreifung des zentralen Nervensystems, um die Grundlage für Lernen und Verhalten zu schaffen.

Dauer: 50 min.

Anzahl: Ø 6 Sitzungen